Surf ABC

Für dich sind Begriffe wie Choppy, Lefthander, Duck Dive  Whipe Out noch ein großes Fragezeichen? Damit du bei deiner nächsten Surf-Session, am Strand oder mit deinen Surfbuddies mitreden kannst und nicht nur Bahnhof verstehst, haben wir für dich ein kleines „Surf-Pedia“ erstellt.

Aerial: Ein Aerial ist einer der schwierigsten Tricks beim Surfen. Du verlässt dabei mit samt Board durch einen hohen vertikalen Sprung die Welle über deren Lippe (Lip) und landest in der selbigen wieder entweder im gebrochenen oder grünen Bereich der Welle.

Anfänger/Beginner/Rookie: Als Anfänger bist du noch unerfahren mit einem Surfbrett und dem Wellenreiten oder hast dich einige Male an bereits gebrochenen Wellen mehr oder weniger erfolgreich probiert. Oberstes Ziel eines Surfkurses ist es, das erste und wichtigste Manöver, den Take-Off, an kleineren, gebrochenen Wellen (Weißwasser) sicher zu erlernen. Des Weiteren gilt es, dich in Sachen Theoriegrundlagen zu Wetter, Wellen, Gezeiten und Strömungen an verschiedenen Surfspots fit zu machen, um dir das nötige Wissen, den nötigen Respekt und die Sicherheit auch für das Surfen außerhalb einer Surf-Lesson mit auf den Weg zu geben.

Angling: Unter Angling oder Angle Take-Off versteht man das schräge hinein starten und abfahren der Welle.

Aufwärmen/Warming up: Das Aufwärmen gehört unbedingt zu einer gesunden Surf-Session dazu und umfasst eine Reihe an typische Surfbewegungen angelehnte Übungen, um deinen Körper optimal auf die ungewohnten und belastenden Bewegungen vorzubereiten. Es dient dazu, dein Herz-Kreislauf-System anzuregen und deine Körpertemperatur zu steigern

Backside/Backhand: Beim Backside/Backhand werden die Wellen mit dem Rücken zur Wellenwand gesurft. Ein Regular-Footer surft somit nach links, ein Goofy-Footer nach rechts.

Barrel/Tube: Eine Barrel/Tube ist eine hohle Welle, die entsteht, wenn die Lip (Lippe) einer steilen Welle auf die Wasseroberfläche bricht, jedoch zu einer Seite eine Öffnung verbleibt, durch die der Surfer hinaus surfen kann.

Beachbreak: Als Beachbreak bezeichnet man einen Surfspot, an welchem Wellen auf einem gleichmäßigen und sanft abfallenden Strand, meist an einer Sandbank, brechen. Aufgrund äußerer Einflüsse wie Stürme oder Strömungen können Sandbänke ihre Lage und sich dadurch die Surfbedingungen an einem Strand verändern. Vor allem für Beginner bieten viele dieser Strände die besten und ungefährlichsten Voraussetzungen.

Bedingungen/Conditions: Unter Conditions werden Umwelteinflüsse verstanden, die je nach Ausprägung für optimale oder suboptimale Wellenbedingungen (Swell) sorgen. Zu den Haupteinflüssen, zählen die Wellenrichtung, die Wellenperiode und die Swell-Höhe, und somit die daraus resultierende Wellenhöhe, die Gezeiten, der Wind und der Spotuntergrund.

Bodyboard/Boogieboard: Das Bodyboard ist ein kleines, dem Surfboard ähnliches Brett, welches zum liegenden oder knienden Absurfen von Wellen verwendet wird.

Bottom Turn: Der Bottom Turn ist eines der wichtigsten Manöver, denn an diesen schließen sich die meisten der anderen Manöver an. Hierbei dreht der Surfer nach dem Herabfahren der Welle sein Brett wieder in Richtung Wellenwand, um die Welle weiter absurfen zu können. Es wird zwischen Forehand Bottom Turn, d.h. der Turn im Tal der Welle, bei welchem das Gesicht und der Oberkörper zur Wellenwand zeigen, und Backhand Bottom Turn, dem Turn im Tal der Welle, bei welchem das Gesicht und der Oberkörper von der Wellenwand wegzeigen, unterschieden.

Brandung/Breakers: Als Brandung werden sogenannte Dünungswellen bezeichnet, welche brechen, wenn sie die flachen Küstenbereiche erreichen und auf Sandbänke (Beachbreak), Riff (Reefbreak) oder direkt auf die vorderste Küstenlinie treffen (Shorebreak). Je größer der Swell bzw. die Dünung, desto größer die Brandung.

Channel: Als Channel wird die Strömung bezeichnet, die entsteht, wenn das Wasser der gebrochenen Wellen wieder zurück aufs Meer fließt. In diesem Bereich ist das Wasser tiefer, wodurch hier auch weniger Wellen brechen und der Surfer leichter ins Line Up paddeln kann.

Chicken-Dive: Der Chicken-Dive stellt eine Notlösung zur Überwindung von gebrochenen Wellen dar. Hierbei wirft der Surfer sein Surfboard hinter sich und taucht ohne dieses durch die Welle hindurch. Bevor der Surfer sein Board loslässt muss er unbedingt sicherstellen, dass niemand in nächster Nähe durch sein Brett verletzt werden kann.

Choppy: Als Choppy wird durch starke Winde oder Strömungen verursachtes, unruhiges und aufgewühltes Wasser bzw. zerstreut und ungleichmäßig einlaufende Wellen bezeichnet.

Close-out: Unter Close-out versteht man das gleichzeitige Brechen der Welle auf ihrer gesamten Länge, wodurch sie nicht gesurft werden kann.

Cutback: Der Cutback ist ein Manöver, das sich an den Bottom Turn anschließt. Hierbei fährt der Surfer die Wellenwand wie ein “S“ von oben nach unten ab. Dazu fährt er zunächst die Wellenwand schräg hinauf macht einen Turn, surft die Welle schräg ab und setzt wieder einen Turn. Nun ist die Blickrichtung wieder wie in der Ausgangsposition.

Ding: Ding ist die englische Bezeichnung für eine Beschädigung des Surfboards.

Drop: Als Drop wird das Hineinfahren in eine Welle direkt nach dem Take-Off bezeichnet.

Drop-In: Bei einem Drop-In ignoriert der Surfer die Priorität eines anderen Surfers und paddelt in dessen Welle, obwohl diese bereits von dem anderen Surfer (an)gesurft wird.

Duck-Dive: Der Duck-Dive stellt eine Technik dar, mit welcher der Surfer die Brandungszone oder einzelne gebrochene Wellen durchqueren kann. Hierzu taucht der Surfer die Boardspitze (Nose) unter und drückt anschließend mit dem Fuß oder Knie den Rest des Boards unter Wasser. Schließlich zieht sich der Surfer selbst am Board unter Wasser und taucht hinter der Welle wieder auf. Diese Technik ist die effektivste Methode, um Weißwasserwellen zu überwinden.

 

Ebbe/Low Tide: Bei Ebbe hat das Wasser seinen niedrigsten Stand erreicht. Zu diesem Zeitpunkt brechen die Wellen weiter draußen als sonst und es können Felsen und Steine zum Vorschein treten. Zu dieser Gezeit gilt also höchste Vorsicht.

Finne/Fin: Die Finne ist ein Bestandteil des Surfboards. Sie ist am hintern Ende/Tail auf der Boardunterseite angebracht und dient der Richtungskontrolle und Drehmanövern. Es gibt verschiedene Formen von Fins, wobei die typischste einer Delphinflosse ähnelt.

Floater: Der Floater zählt zu den ersten Tricks, die ein Surfer lernt. Hierzu steuert der Surfer die Lip der Welle an und surft dann auf dieser entlang (ähnlich dem Grinden beim Skateboarden), bis er schließlich die Welle gerade Richtung Strand absurft oder erneut in die grüne Welle startet. Der Floater wird als Endmanöver oder zum Umgehen von gebrochenen Wellenabschnitten ausgeführt.

Flut/High Tide: Bei Flut hat das Wasser seinen Höchststand erreicht. Zu diesem Zeitpunkt brechen die Wellen näher am Strand als bei Ebbe/Low Tide und durch die größeren Wassermassen laufen die Wellen länger und können auch länger gesurft werden.

Frontside/Fronthand/Forehand: Beim Frontside oder Fronthand werden die Wellen mit dem Gesicht zur Wellenwand gesurft. Ein Regular-Footer surft somit nach rechts, ein Goofy-Footer nach links.

Fuß/Foot: Das Fußmaß (engl. foot (ft)) ist eine Maßeinheit, die in der Surferwelt häufig verwendet wird. Beispielsweise werden die Swellhöhe, die Wellenhöhe oder die Surfboardmaße in Fuß angegeben. Ein Fuß beträgt 30,48 cm.

Gezeiten/Tides: Die Gezeiten, oder im englischen Tides, sind durch die Anziehungskraft von Sonne und Mond auf die Erde hervorgerufene zyklische Wasserbewegungen der Meere. Im Sprachgebrauch spricht man beim tiefsten Stand des Meeres von Ebbe/Low Tide und beim höchsten Stand von Flut/High Tide. Die Gezeiten haben Einfluss auf die Surfbedingungen (siehe Ebbe und Flut). Der Tidenhub gibt den Höhenunterschied zwischen Ebbe und Flut an. Obwohl der Hub, der durch die Anziehungskraft des Mondes entsteht, nur etwa 30 cm beträgt, betragen die durch Strömungen verursachten Höhenunterschiede an der Küste mehrere Meter.

Glassy: Unter Glassy ist eine windstille Surfbedingung zu verstehen, bei der die Wasseroberfläche absolut ruhig ist wie Glas. Das bedeutet jedoch nicht, dass das Meer in jedem Falle wellenfrei ist, da sich der Begriff nur auf die Wasseroberfläche und nicht auf das gesamte Meer bezieht. Glassy Surfbedingungen sind der Traum eines jeden Surfers, da hier das Board in der Welle viel geschmeidiger reagiert. (Gegenteil: Choppy)

Goofy: Goofy bezeichnet eine Standposition auf dem Surfbrett. Steht der Surfer mit dem rechten Fuß in Surfrichtung vorne, so bezeichnet man ihn als Goofy-Surfer.

Grüne Welle/Green Wave: Die grüne Welle ist als ungebrochene Welle zu verstehen. Diese abzusurfen ist das Ziel eines jeden Anfängers.

 

Hang Loose: Hang Loose bedeutet so viel wie “bleib locker“ und ist eine Handbewegung, die der Begrüßung unter Surfern dient. Hierbei wird der Daumen und der kleine Finger ausgestreckt, während alle anderen Finger abgewinkelt bleiben.

Impact Zone: Die Impact Zone beschreibt den Bereich, in dem die Lip der Welle auf die Wasseroberfläche stürzt.

Inch: Die Maßeinheit Inch wird neben dem Fuß ebenso als Maßangabe für Surfboards verwendet. Ein Inch (in) entspricht 2,54 cm und 12 Inch entsprechen einem Fuß.

Leash: Die Leash ist Fangleine, die den Surfer – angebracht am Fuß – mit seinem Board verbindet, damit dieses bei einem Sturz nicht weggeschwemmt wird.

Lefthander/Linke: Unter Lefthander ist eine – mit Blickrichtung zum Strand – von rechts nach links brechende Welle zu verstehen, die nach links abgesurft wird.

Line Up: Das Line Up ist der Bereich, in dem Surfer auf grüne Wellen warten. Dieser befindet sich meist je nach Wellenhöhe hinter der Brandungszone und kann je nach Gezeiten und Strömungen variieren. Surfer im Line Up sollten sich einen Referenzpunkt am Strand suchen, an welchem sie sich orientieren und ihre Position halten können.

Lip/Lippe: Die Lip/Lippe ist der obere Teil der Welle, der hervortritt, wenn die Welle beginnt zu brechen. Bei steilen Wellen kann diese zu einer Barrel brechen. Es gibt einige Manöver, die gegen die Lip ausgeführt werden und eher schwieriger zu fahren sind, da die Welle hier nicht besonders stabil ist.

Locals: Als Locals werden die einheimischen Surfer bezeichnet. Diese können ihren Surfspot schon mal sehr aggressiv verteidigen. Als Surftourist sollte man ihnen mit Respekt begegnen.

Longboard: Das Longboard ist ein sehr langes Board (9´ bis 10´ ft). Durch seine Dicke verfügt es über ein größeres Volumen als andere Surfboards und kommt daher leichter ins Gleiten. Jedoch ist die Handhabung in der Welle schwieriger, wodurch es für Anfänger eher ungeeignet ist.

Lycra: Das Lycra ist ein enganliegendes, elastisches Shirt (lang- oder kurzärmlig), das den Surfer vor Sonne und Reibung schützt oder mehr Wärme unter dem Wetsuit bringt

Neoprenanzug/Wetsuit: Ein Neoprenanzug/Wetsuit ist ein aus Neopren bestehender Anzug, der den Surfer durch eine dünne Wasserschicht zwischen Körper und Anzug warm hält. Wetsuits gibt es, je nach Wassertemperatur, in verschiedenen Längen und auch Dicken. Beispielsweise sind für wärmere Gewässer Short/Short (kurz S/S) Wetsuits mit kurzen Ärmeln und Beinen sowie einer Dicke von 3/2 mm, d.h. einer Dicke von 3 mm am Oberkörper und 2 mm an den Armen und Beinen, von Vorteil. Die Passform sollte besonders enganliegend sein ohne Lufträume oder Falten zu bilden, damit eine optimale Wärmeisolation gegeben ist.

Nose: Die Nose ist der vordere Teil (die Spitze) des Surfboards. Sie verläuft rund, spitz oder als eine Mischung der beiden zuvor genannten Formen.

Offshore: Offshore gibt die ablandige Windrichtung an, aus der der Wind bläst. Diese Windrichtung ist unter Surfern die beliebteste, da sich unter dieser Bedingung die Wellen steiler aufbauen, langsamer und eventuell sogar in Tubes brechen.

Onshore: Onshore gibt die auflandige Windrichtung an, wodurch die Wellen flach gedrückt werden und schneller brechen.

Outside: Outside bezeichnet den Bereich weiter draußen hinter dem Line Up. Surfer befinden sich in diesem Bereich, um die Wellensets zu beobachten oder um bei einem sehr starken Swell die größten Setwellen surfen zu können, da diese meist dort brechen. Unter Outside werden zudem sehr weit draußen brechende Wellen bezeichnet, die sich beispielsweise über einem Outside-Riff aufbauen.

Overhead: Overhead gibt Auskunft über die Wellenhöhe, die in diesem Fall – wie die Bezeichnung es schon verrät – über den Kopf des stehenden Surfers hinausreicht. Beispielsweise kann die Höhe 2 ft overhead, 3ft overhead, double overhead usw. betragen.

Pad: Das Footpad, Deck-Pad, Traction Pad, Tailpad oder einfach nur Pad ist eine dünne, strukturierte, selbstklebende Schaumstoffmatte, die als Alternative zum Surfwachs dem Surfer den nötigen Halt auf seinem Surfbrett gibt.

Paddeln: Durch Paddeln gelangt der Surfer ins Line Up. Außerdem muss zum hinein starten in die Welle gepaddelt werden, damit diese den Surfer mitnimmt. Dabei muss das Board mit mindestens der Geschwindigkeit gleiten, wie sich die Welle fortbewegt. Der Körper sollte beim Paddeln ruhig und angespannt auf dem Brett liegen, der Kopf wird angehoben und die Arme ziehen kraftvoll durch das Wasser.

Peak: Der Peak ist dort, wo die Welle am höchsten ist und als erstes beginnt zu brechen; sozusagen der Scheitelpunkt der Welle. Hier ist der optimalste Punkt, um in die Welle zu starten. Der Surfer mit der nächsten Position zum Peak hat Vorrang, die Welle zu surfen. Um sich passend im Line Up zu positionieren, ist eine gewisse Erfahrung im Wellenlesen erforderlich.

Rail: Als Rails werden die Seiten bzw. „Kanten“ eines Surfbrettes bezeichnet.

Reefbreak: Bei einem Reefbreak besteht der Untergrund des Spots aus Steinen, Felsen oder Korallen. Der Vorteil eines Reefbreaks sind die stabilen Untergrundbedingungen und die dadurch konstant gleich brechenden Wellen.

Regular: Regular bezeichnet eine Standposition auf dem Surfbrett. Steht der Surfer mit dem linken Fuß in Surfrichtung vorne, so bezeichnet man ihn als Regular-Surfer.

Righthander/Rechte: Unter Righthander ist eine (mit Blickrichtung zum Strand) von links nach rechts brechende Welle zu verstehen, die nach rechts abgesurft wird.

 

 

Rocker: Der Rocker bezeichnet die von der Seite betrachtete Aufbiegung der Nose bzw. des Tail. Je nach der Stärke der Aufbiegung erhält das Surfboard unterschiedliche Fahreigenschaften.

Set: Ein Set besteht aus mehreren Wellen, die sich in regelmäßigen Abständen aufbauen und brechen. Es beginnt zunächst mit kleineren Wellen, gefolgt von größeren und anschließend wieder kleiner werdenden Wellen. In einer Setpause laufen kaum oder keine Wellen herein.

Shortboard: Das Shortboard ist das Board der Profis bzw. das Contest-Board. Es ist relativ kurz (zwischen 5´6 und 7´ ft), leicht, verfügt über ein kleines Volumen und eine spitze Nose. Durch die Form des Boards weist es die beste Manövrierbarkeit für schnelle, radikale Manöver auf. Es besitzt jedoch nur einen sehr geringen Auftrieb, wodurch Wellen schwieriger anzupaddeln sind.

Sideshore: Sideshore gibt eine zur Küste seitlich verlaufende Windrichtung an.

Softboard: Das Softboard ist das ideale Anfängerboard, da es über eine weiche Schaumstoffpolsterung auf dem Deck und weiche Gummifinnen verfügt, wodurch der Anfänger sich und andere nicht verletzten kann. Die Shape eines Softboards ist ähnlich wie bei einem Malibu oder Minimalibu.

Spot: Ein Surfspot ist eine Stelle an einem Strand oder Riff, an dem regelmäßig gute Bedingungen vorherrschen, um zu surfen. Wir unterscheiden zwischen Beachbreaks und Reefbreaks.

Strömung/Current: Als Strömung wird zunächst allgemein der Transport von Wassermengen bezeichnet, der sowohl in horizontale als auch in vertikale Richtungen verlaufen kann. Dabei werden die Strömungen hauptsächlich von Wind und Gezeiten beeinflusst. Es gibt regionale und dabei in Perioden wechselnde Strömungen, aber auch ständig andauernde globale Meeresströmungen wie beispielsweise den Golfstrom. Generell gibt es verschiedene Faktoren, durch die unterschiedliche Strömungen entstehen: Dauer, Ursache, Wassertemperatur und Stelle im Meer.

Surfer sind hauptsächlich von Strömungen betroffen, die durch gebrochene Wellen entstehen. Die zum Strand laufenden Wellen bringen viel Wasser mit sich Richtung Land, welches nach dem Brechen der Wellen wieder zurück auf das Meer fließt und wodurch schließlich eine Strömung entsteht. Neben dieser Strömung ist zudem auf die Küstenlängsströmung zu achten, welche parallel zur Küste verläuft und den Surfer im Line Up nach links oder rechts zieht.

Swell: Swell ist die englische und gängige Bezeichnung für Dünung. Dies sind Wellen, die z.B. nicht durch Wind entstehen, sondern durch den auslaufenden Seegang. Verursacht durch einen Sturm auf hoher See, kann ein Swell oft aus weitentfernten Regionen kommen und trifft dann in einer anderen Breite auf das flachere Wasser der Küste, wodurch die surfbaren Wellen entstehen. Die Swellhöhe gibt schon mal einen guten Anhaltspunkt für die Wellenhöhe. Jedoch hat auch die Swell Period und die Swell Direction Einfluss auf die Bedingungen. Die Swell Period wird in Sekunden angegeben und gibt die Zeit an, die es braucht, bis aufeinanderfolgende Wellen den gleichen Punkt passiert haben. Je länger die Period ist, desto geordneter verlaufen die Wellen und umso größer werden diese. Als Richtwert: Für geordnete Wellen sollte die Periode mindestens 9 Sekunden betragen. Verdoppelt sich die Periode bei gleicher Swellhöhe, so werden die surfbaren Wellen um etwa 50 % höher. Bezüglich der Swell Direction ist es am besten, wenn der Swell frontal auf den Spot zuläuft.

Tail: Das Tails ist der hintere Teil des Surfbretts.

Take Off: Der Take Off ist die Basis beim Surfen und bezeichnet den Vorgang, auf einem Surfbrett von der liegenden in die stehende Position zu kommen. Voraussetzung, um einen erfolgreichen Take-Off bei grünen („ungebrochenen“) Wellen zu vollziehen, ist es, den Bewegungsablauf am Strand und in den ungebrochenen Wellen geübt zu haben.

Top Turn: Der Top Turn wird – anders als beim Bottom Turn, der im Tal der Welle ausgeführt wird – gegen den oberen Teil der Welle gesurft. Er wird in Forehand und Backhand Top Turn unterschieden. Der Surfer fährt die Wellenwand hinauf und dreht dann sein Board wieder Richtung Tal der Welle.

Turtle-Roll/Eskimorolle: Die Turtle-Roll ist eine weitere Technik, um die Brandungszone oder gebrochene Wellen zu durchqueren. Hierbei dreht der Surfer das Board über sich (die Finnen zeigen nach oben) und zieht die Nose unter Wasser, sodass die Welle über ihn und sein Brett hinweg laufen kann. Diese Technik wird meist mit Longboards angewandt, da durch ihr Volumen und Auftrieb ein Duckdive kaum möglich ist.

Wachs/Wax: Das Wachs dient dazu, dass der Surfer mehr Grip auf dem Brett hat und das Abrutschen verhindert wird. Es wird auf die Oberseite des Surfboards aufgetragen. Aufgrund von unterschiedlichen Wassertemperaturen gibt es auch verschiedene Wachssorten.

Weißwasserwellen/White Wash: Weißwasserwellen sind bereits gebrochene Wellen, die durch weiße Schaumkronen erkennbar sind.

Wipe Out: Bei einem Wipe Out stürzt der Surfer von seinem Surfboard. Auf einem Wipe Out folgt häufig ein Waschgang im Weißwasser.